Bild: Methoden daily

2002-11-01

2002-11-25

Ich glaube keinem Volkszorn, den ich nicht selbst angezettelt habe.

23.11.2002 / 11:42 Email von Omid Nouripour

Liebe Leute,

ich weiss, ich weiss, TED-Umfragen, vor allem im Videotext sind a) Schwachsinn und b) Abzocke.

Trotzdem ein Hinweis auf das, was aktuell bei PRO7 und KABEL1 im Videotext

abgeht:

Die Fragestellung lautet:

"Grünen-Abgeordnete Lührmann findet Kiffen 'ein bis zwei mal im Monat ok' Stimmen Sie dem zu?"

(Das Zitat brachte sie am Mittwoch bei TV Total, woraufhin sie am Freitag in der BILD-ZEITUNG die "Verliererin des Tages" war. Ihr wisst schon: Aufruf zum Junkie werden und so...)

Ein Anruf kostet 0,24 Euro.

Die Ja-Nummer ist:
PRO7: 01804-000 777 41
KABEL1: 01804-000 777 51

Der Vorsprung von "ja" ist aktuell bei PRO7 bei 85,5%, bei KABEL1 bei 71,6%.

Überlassen wir das dem Zufall? Muss ja nicht jeder so oft anrufen wie ich

;-)

Ich glaube, die Sache kriegt langsam einen Riesen-Drive. Nutzen wir die Situation.

Omid

25.11.2002 11:31

Erfolg in der Umfrage

GJH gratuliert Anna Lührmann

Frankfurt am Main – Einen großen Erfolg bescheinigte Omid Nouripour, Sprecher der Grüne Jugend Hessen, seiner Co-Sprecherin und hessischen Bundestagsabgeordneten Anna Lührmann: „Lührmanns Aussage ‚ein zwei mal kiffen im Monat sei o.k.’, findet die überwältigende Zustimmung der Bevölkerung.“

Nouripour wies auf die Telefonumfragen der Fernsehsender Pro 7 und Kabel 1 hin, bei denen Lührmanns Aussage zur Abstimmung stand.

„79 bzw. 88 % Zustimmung zeigen eindeutig die breite Unterstützung in der Bevölkerung für Lührmanns Aussage.“ so Nouripour. Allein bei Pro 7 hätten über 8000 Menschen bei einer kostenpflichtigen Nummer angerufen, um für eine liberalere Drogenpolitik zu votieren.

Es sei höchste Zeit, dass die Politik in diesem Lande endlich begreife, was die Bevölkerung will, forderte der GJH-Sprecher. „Die Grüne Jugend Hessen stützt sich auf eine breite Mehrheit, und fordert die SPD auf, der Legalisierung von Cannabis zuzustimmen.“ Die bisherige repressive Politik sei weder sinnvoll, noch effizient.

„Auch sind die selbsternannten Liberalen gefordert, gerade in Hessen die Bierzeltpartei CDU für eine sinnvolle Drogenpolitik zu gewinnen.“ verlangt der 27jährige. Denn ohne einer durchdachten Politik Cannabis gegenüber – der meist verbreiteten Droge in der Bundesrepublik – sei eine ideologiefreie und sinnvolle Drogenpolitik insgesamt nicht möglich.