Bild: Methoden daily

2003-03-20

2003-03-24

Über die Dauer, einen Text zu übersetzen

Hier aufgeschlagen: 23.03.2003 / 21:30

-------- Original Message --------
Subject: Coverage of POWs and Deceased
Date: Sun, 23 Mar 2003 15:30:07 -0500
From: dladvisories_sender@DTIC.MIL
Reply-To: dodadvisories-l-request@DTIC.MIL
To: DODADVISORIES-L@DTIC.MIL

PRESS ADVISORY from the United States Department of Defense

No. 026-P
PRESS ADVISORY March 23, 2003

Out of respect for the families and consistent with the principles of the Geneva Conventions:

1) We request news organizations not air or publish recognizable images or audio recordings that identify POWs. Additionally, we request you not use their names, first or last, or their unit until next-of-kin notification is complete. We are working hard to reach their families. We will notify you as soon as this is done.

2) We repeat standing policy that news organizations not air or publish recognizable images of deceased members of the U.S. military or use their names, first or last, or their unit, until next-of-kin notification is completed or 72 hours. We are working hard to reach their families. We will notify you as soon as this is done.

[Web version: http://www.defenselink.mil/news/Mar2003/p03232003_p026-03.html]
-- Press Advisories: http://www.defenselink.mil/news/press.html
-- DoD News: http://www.defenselink.mil/news/dodnews.html
-- Subscribe/Unsubscribe:
http://www.defenselink.mil/news/dodnews.html#e-mail
-- Today in DoD: http://www.defenselink.mil/today/

Hier aufgeschlagen: 24.03.2003 / 14:26

-------- Original Message --------
Subject: Nooke: Kriegsgefangene nicht öffentlich vorführen
Date: Mon, 24 Mar 2003 14:26:07 +0100
From: ots.emailservice@newsaktuell.de
Reply-To: listadmin@newsaktuell.de
To: ots.politik@newsaktuell.de, ots.innenpolitik@newsaktuell.de,
ots.webdesk.confirm@newsaktuell.de

Nooke: Kriegsgefangene nicht öffentlich vorführen

Berlin (ots) - Zu der Veröffentlichung von Bildern von Kriegsgefangenen in der Berichterstattung des deutschen Fernsehens erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke MdB:

So verständlich und richtig das Anliegen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ist, über den Krieg im Irak ausführlich zu berichten, so unverständlich und falsch ist die Entscheidung, Bilder von Gefangenen der Krieg führenden Parteien in die Berichterstattung zu übernehmen.

Es ist und bleibt ein Verstoß gegen die Genfer Konvention, Opfer und Kriegsgefangene öffentlich und besonders in den Massenmedien vorzuführen. Wer sich in Kenntnis dieser Umstände an der erniedrigenden Vorführung von Kriegsgefangenen vollumfänglich beteiligt, macht sich durch seine Handlung zum Mittäter an einem Vergehen wider das humanitäre Kriegsvölkerrecht. Die journalistische Sorgfaltspflicht muss sich auch an den Grenzziehungen der Genfer Konvention messen lassen. Artikel 13 Satz 1 des III. Genfer Abkommen über die Behandlung von Kriegsgefangenen verlangt, dass "die Kriegsgefangenen jederzeit mit Menschlichkeit behandelt werden" müssen. Sie müssen jederzeit geschützt werden, "insbesondere auch vor Gewalttätigkeit oder Einschüchterung, Beleidigungen und öffentlicher Neugier". Die Medienanstalten haben in der aktuellen Situation vor allem die Aufgabe der Information. Dazu gehört auch die Information über internationale Abkommen. Und dazu gehört, dass sich die Medien selbst daran halten.

ots-Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=7846

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