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2003-09-19

2003-10-01

Wolfgang Zeitlmann in einer Zeitschleife

CDU und CSU bilden im Deutschen Bundestag eine Fraktionsschwesternschaft. Dies hindert die CSU jedoch nicht, mit der eigenen Landesgruppe durchaus offensiv an die Öffentlichkeit zu treten. Soweit ist dies ja noch verständlich.

Drogenberaterin der CDU/CSU-Fraktion ist die CSU-Abgeordnete Gerlinde Kaupa. Wer jetzt jedoch glaubt, daß eine CSU-Abgeordnete aus Pocking bei Passau zu drogenpolitischen Themen auch aus bayerischer Perspektive reden darf, wird enttäuscht.

Gerlinde Kaupa ist laut einer CDU/CSU-Pressemitteilung schon seit einer Weile offenbar nicht mehr für den Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung zuständig, insofern könnte man hier eine gewisse Kontinuität erkennen.

Wolfgang Zeitlmann ist innen- und rechtpolitischer Sprecher seiner Landesgruppe und hat ein faible für die geistige Ökologie. Als ein Grüner h.c. verdient er meine Bewunderung über seine Recyclingqualitäten. Ähnliche Anmerkungen gibt es auch von Joe Wein auf seiner Pflichtlektürenseite.

03.06.2002 30.09.2003
CSU-Landesgruppe Dienstag, 30. September 2003
Wolfgang Zeitlmann

Zeitlmann: Grüne unterstützen Drogenmissbrauch statt ihn zu bekämpfen

[03.06.2002 - 13:54 Uhr]

Grüne unterstützen Drogenmissbrauch statt ihn zu bekämpfen

Legalisierungspolitik von Cannabis-Produkten führt in die Irre

Berlin (ots) - Zur Meldung, die Grünen machten sich für eine Legalisierung von Haschisch für den Eigenverbrauch stark, erklärt der innenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Wolfgang Zeitlmann:

Zur Ankündigung des Parlamentarischen Geschäftsführers der Grünen, Volker Beck, die Freigabe von Haschisch und Marihuana erreichen zu wollen, erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Wolfgang Zeitlmann:

Die von den Grünen angekündigte Legalisierung von Haschisch und Marihuana ist ein völlig falsches Signal.

Wer Drogenmissbrauch als gesellschaftliche Realität hinnimmt, verkennt Ursache und Wirkung und hat nichts verstanden.

Wer Drogenmissbrauch als gesellschaftliche Realität hinnimmt, verkennt Ursache und Wirkung und hat nichts verstanden.
Mit ihrer erneuten Forderung, Drogenkonsum zu legalisieren, senden die Grünen ein neuerliches schlimmes Signal aus und
erschweren es Eltern und Erziehungspersonen, Jugendlichen die Gefahren des Drogenmissbrauchs zu verdeutlichen und sie davon abzuhalten. Eltern und Erziehungspersonen wird es damit weiter erschwert, Jugendlichen die Gefahren des Drogenmissbrauchs zu verdeutlichen und sie davon abzuhalten.
Junge Menschen werden sich darauf berufen, selbst Politiker der Regierungskoalition wären für den Konsum von Drogen.
Eltern müssen ihre Kinder ohne Angst vor Drogen in die Schule oder in die Disko gehen lassen können.

Eltern müssen ihre Kinder ohne Angst vor Drogen in die Schule oder in die Disko gehen lassen können.

Die steigende Zahl der Drogentoten und der Erstkonsumenten harter Drogen mahnen zu einer verantwortungsbewussten Drogenpolitik zurückzufinden.

Die hohe Zahl der Drogentoten und der Erstkonsumenten harter Drogen mahnen zu einer verantwortungsbewussten Drogenpolitik zurückzufinden.

Auch hier gilt: Wehret den Anfängen. Mit der Legalisierung sogenannter Einstiegsdrogen können die Anfänge für eine "Drogenkarriere" gesetzt werden.

Auch hier gilt: Wehret den Anfängen. Mit der Legalisierung so genannter Einstiegsdrogen können die Anfänge für eine "Drogenkarriere" gesetzt werden.

An den drei Säulen, Prävention, Hilfe zum Ausstieg für Süchtige und Bekämpfung der Drogenkriminalität mit allen rechtstaatlichen Mitteln, führt kein Weg vorbei.

An den drei Säulen, Prävention, Hilfe zum Ausstieg für Süchtige und Bekämpfung der Drogenkriminalität mit allen rechtstaatlichen Mitteln führt kein Weg vorbei.

Eine Verharmlosung des Drogenmissbrauchs darf nicht in Frage kommen.

Eine Verharmlosung des Drogenmissbrauchs darf nicht in Frage kommen.

ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

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