| 16.10.2003 |
25.08.2003 |
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Gerlinde Kaupa
CDU/CSU hat vernünftigere Drogen- und Suchtpolitik
Wowereit auf Unions-Kurs
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he, Innovation :)
Das muß gewürdigt werden.
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| Zu den Äußerungen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin von Klaus Wowereit bei einer Talkshow im mexikanischen Fernsehen erklärt die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerlinde Kaupa MdB: |
| Klaus Wowereit folgt bei seiner Drogenpolitik eindeutig den Vorgaben der Union und erteilt den Absichten seiner eigenen Berliner Koalition, den Eigenbesitz von Cannabis auf 15g anzuheben, eine klare Absage. |
| In der Tat ist es so, dass eine weitere Legalisierung, eine vernünftige und verantwortungsvolle Drogenprävention unterlaufen würde. Eine weitere Legalisierung und Freigabe von Cannabisbesitz ist nichts weiter als Werbung für ein gefährliches Produkt, die dazu beiträgt, Cannabis und die Folgen seines Gebrauchs als Alltagsdroge zu verharmlosen und die Hemmschwelle, illegale Suchtstoffe zu konsumieren weiter, herabzusenken. Die Einstiegsdroge Cannabis darf nicht bagatellisiert werden. |
| Nach Tabak und Alkohol ist Cannabis das am weitesten verbreitete Rauschmittel. . |
Cannabis ist in Deutschland das nach Alkohol und Nikotin das am weitesten verbreitete Rauschmittel. |
| Bundesweit geben 16% aller 12- bis 18jährigen an, schon einmal mit Haschisch experimentiert zu haben.
Bei den 18- bis 24jährigen ist Haschisch noch stärker auf dem Vormarsch:
seit 1998 ist der Anteil der Cannabis-Probierer von 24 auf 38% gestiegen.
In Deutschland wurden 2001 rd. 9150kg Cannabis polizeilich sichergestellt.
Mit 29028 Fällen wurden in rund 58% aller Rauschgiftsicherstellungen Cannabisprodukte beschlagnahmt.
Cannabis war mit 6,2% in den alten Bundesländern und 4,9% in den neuen Bundesländern bei den stetigen Cannabiskonsumenten die dominierende Droge
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Bundesweit geben 16% aller 12- bis 18jährigen an, schon einmal mit Haschisch experimentiert zu haben.
Bei den 18- bis 24jährigen ist Haschisch noch stärker auf dem Vormarsch:
seit 1998 ist der Anteil der Cannabis-Probierer von 24 auf 38% gestiegen.
In Deutschland wurden 2001 rd. 9150kg Cannabis polizeilich sichergestellt.
Mit 29028 Fällen wurden in rund 58% aller Rauschgiftsicherstellungen Cannabisprodukte beschlagnahmt.
Cannabis war mit 6,2% in den alten Bundesländern und 4,9% in den neuen Bundesländern bei den stetigen Cannabiskonsumenten die dominierende Droge.
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| Die Erfahrungen mit den so genannten legalen Drogen Tabak und Alkohol zeigen, dass eine Freigabe zu einem steigenden Konsum führen kann.
Der Konsum müsste nicht mehr verheimlicht werden, es müssten keine Anstrengungen mehr unternommen werden, die Cannabisprodukte zu besorgen.
Nicht nur hinsichtlich der Konsummuster wäre dies der falsche Weg und das falsche Zeichen.
Gerade ist man dabei, den Tabakkonsum einzuschränken, da er enorme gesundheitliche und finanzielle Risiken mit sich bringt.
Es werden Förderprogramme aufgelegt, die Schulen als rauchfreie Zonen zu etablieren.
Dies alles zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche dem Rauchen zu entziehen und keinen "Raucher-Nachwuchs" zu fördern.
Eine Legalisierung des Cannabis wäre zu diesen Maßnahmen kontraproduktiv.
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Die Erfahrungen mit den so genannten legalen Drogen Tabak und Alkohol zeigen, dass eine Freigabe zu einem steigenden Konsum führen kann.
Der Konsum müsste nicht mehr verheimlicht werden, es müssten keine Anstrengungen mehr unternommen werden, die Cannabisprodukte zu besorgen.
Nicht nur hinsichtlich der Konsummuster wäre dies der falsche Weg und das falsche Zeichen.
Gerade ist man dabei, den Tabakkonsum einzuschränken, da er enorme gesundheitliche und finanzielle Risiken mit sich bringt.
Es werden Förderprogramme aufgelegt, die Schulen als rauchfreie Zonen zu etablieren.
Dies alles zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche dem Rauchen zu entziehen und keinen "Raucher-Nachwuchs" zu fördern.
Eine Legalisierung des Cannabis wäre zu diesen Maßnahmen kontraproduktiv.
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| Gerade die leichte Zugänglichkeit der legalen Drogen Alkohol und Nikotin hat zur gesellschaftlichen Etablierung und Akzeptanz sowie zu einem hohen Konsum und schwierigen Konsummustern dieser Drogen geführt.
Gerade für Jugendliche ist es kaum noch nachvollziehbar, warum die legalen Drogen eingeschränkt werden sollen und eine illegale Droge legalisiert werden soll.
Dies widerspricht einer glaubwürdigen Drogenprävention.
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Gerade die leichte Zugänglichkeit der legalen Drogen Alkohol und Nikotin hat zur gesellschaftlichen Etablierung und Akzeptanz sowie zu einem hohen Konsum und schwierigen Konsummustern dieser Drogen geführt.
Gerade für Jugendliche ist es kaum noch nachvollziehbar, warum die legalen Drogen eingeschränkt werden sollen und eine illegale Droge legalisiert werden soll.
Dies widerspricht einer glaubwürdigen Drogenprävention.
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Viel besser wäre es, endlich eine gezielte und effektive Prävention bei Cannabis zu etablieren, als permanent über die Freigabe dieser Droge zu diskutieren.
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Viel besser wäre es, endlich eine gezielte und effektive Prävention bei Cannabis zu etablieren, als permanent über die Freigabe dieser Droge zu diskutieren. |